Freitag, 29. April 2011

779, Demnächst: Beleuchtete Kuh-Wiesen in Sachsen-Anhalt.



Alle Fakten im nachfolgenden Dialog von Emmy & Walther sind belastbar und per Link (soweit verfügbar) für weitere Informationen verknüpft.

Ort des Geschehens: Gaststätte „Zur S-Bahn“
Heinrich-Grüber-Straße 1, 12621 Berlin
Fon: (030) 5627003




Hier müsste een Foto
von Peter
zu sehn sein ... is aber nich.
Der Blogger lehnt dit ab.
Na ... denn eben nich. 





…Peter, wir nehm noch zwee Pils. Heute drehn ja nu die Boulevard-Medien durch … wejen die Hochzeit in London.

Und nich nur die. Sachsen Ministerpräsident Tillich hat kritisiert, dass ARD und ZDF parallel die janze Kacke übertragen. Die sojenannten Adels-Experten wern abends Fusseln anne Lippen haben…

Da kannste aber wat druff nehmen. Nur die Queen scheint nich so richtig in Feier-Laune. Anne abendliche Hochzeitsparty nimmtse nämlich schon nich mehr teil. Die isst mit ihrn Ollen noch lecker Mittag … und danach fährtse ins königliche Wochenende.

Besser is. Die Arbeiterwohlfahrt Lübeck is ooch uff ne grandiose Idee jekommen. Unter dem Motto „Sterben für den juten Zweck“ oder so ähnlich werben se darum, dass die reichen kranken Leute die AWO im Testament bedenken.

Dit wäre ooch ne Idee für Berlin. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will jetz die Lieferfirmen von Schulessen dazu zwingen, dass die Portion nich mehr als höchstens zwee Euro kosten darf. Natürlich muss dit Essen schmackhaft und jesund sein sowie möglichst drei Jänge umfassen. Die ersten Caterer  ham schon abjewunken und die Ausschreibung zurückjeschickt.

Die finanzielle Situation, vor allem im Osten, kann für Städte und Jemeinden durch die anstehende Volkszählung noch ville dramatischer werden. Dit wird vermutet, dass die Einwohnerzahlen schlagartig zurückjehn, wenn die neuen Daten uffn Tisch liejen. Und dit wiederum bedeutet, dass die weniger Kohle ausn Länderfinanzausgleich kriejen.

Für manche Jegenden wäre dit janich schlecht. Wenn ick sehe, wofür eene Jemeinde in Sachsen-Anhalt dit Jeld verballert … da kann ick nur mitn Kopp schütteln. Die entwickeln da jetz uff ne Kuhwiese und bestem Ackerland een Jewerbejebiet, für wat dit nich een einzigen Bewerber jibt.   Und dit muss ja nu nich sein…

Wat aber sein muss is, dass ick een bisschen Platz brauche für die Pils. Prost, meine Lieben.  

Uff die netten Herren inne S-Bahn. Übrijens … Schnecken könn so jut wie überall überleben. Die passen ihr Erbgut an die Umjebung an. Und denn kann die nächste Generation da wunderbar überleben. Is dit nich toll?

Dit is fantastisch. Jenau wie die Begründungen, die Vorstände von große Unternehmen immer wieder finden, um ihre miesen Leistungen mit Bonuszahlungen anzuerkennen. Janz vorne mit dabei is der Middelhoff, der den Arcandor-Konzern mit Karstadt-Quelle in Grund und Boden jewirtschaftet hat. Weil ihm Bonus-Zahlungen nich zujestanden haben, hatter die Sonder-Bonus-Zahlungen erfunden. Da musste erst mal druff komm.

Hör uff mit Jeld. Nich nur Manager kenn sich damit richtig jut aus … ooch Politiker. Jetz nehmse sich den Steinmeier vor. Der soll jewusst ham, das AWD-Chef Maschmeyer mit illegale Spenden Kanzlerkandidat Gerhardt Schröder unterstützt hat. Und der hat sich denn ja später ooch dafür bedankt … zum Beispiel mit die Riester-Rente.

Erstaunlich is aber, wie medienscheu sich der Steinmeier plötzlich jibt. Nach weiße Weste sieht dit nich aus. Wobei wir bei Syrien wären. Die EU will doch jetzt tatsächlich een Waffenembargo jejen dit Regime verhängen … nachdem der Präsident Assad sein Volk schon wochenlang mit unsere Waffen beschießen lässt.

Früher hätte ick jesagt: bei manche fällt der Groschen langsam ... und in Pfennige. Seit wir nu aber nur noch Euro und Cent haben, jeht dit aber nich mehr. Dit is sowieso een Skandal, dass die EU mit son korruptes Familien-System jahrelang Jeschäfte jemacht hat ... und denn noch mit Waffen.

Jenau, Emmy. Aber ick muss langsam los. Peter, meine Rechnung bitte.

Denn kannste mein Zettel gleich mitbringen. Übrijens: een Sheriff in Arizona stellt jeden Tag die aktuellen Fahndungsfotos ins Internet. Und denn könn die Bürjer abstimmen, welches Foto der Tagessieger wird. Na ja … Amis eben          

Und für die janz Harten unter euch, die einfach nich jenug kriegen könn von schlechte Nachrichten, jibs hier noch mehr davon. Also denn … gruselt euch nochn bisschen…
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